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Apple sorgt mit Video um Arbeitsbedingungen in China für Furore

Apple verkauft seine Produkte rund um die Welt und gehört dabei zu den erfolgreichsten Unternehmen des Jahrhunderts. Millionen von iPods, iPad und iPhones werden täglich verkauft. Dabei hat eine Untersuchung vor kurzem ergeben, dass Apple bei seinen Produkten die höhste Marge erhält. Kein anderer Hersteller versteht es, die günstigen Geräte teuer zu verkaufen. Und die Leute erwarten bereits, dass die Apple Produkte nicht günstig sind. Somit grenzen sie sich ganz einfach ab. Doch es stellt sich die Frage, wie Apple die günstigen Einkaufspreise realisieren kann.

 

Schlechte Bezahlung und viel zu viel zu tun

Um günstig die Geräte produzieren zu können, setzt Apple auf einen der Hauptzulieferer in China Foxconn. Dieses Unternehmen ist in letzter Zeit häufig in die Schlagzeilen geraten. Unter teilweise unmenschlichen Arbeitsbedingungen müssen die Mitarbeiter extrem lange Schichten zu günstigen Konditionen fahren. Durch den enormen Erfolgsdruck werden die Mitarbeiter bis an ihre Grenzen gebracht. Erst kürzlich ist wieder ein Foxconn Mitarbeiter von dem Dach der Fabrik gesprungen. Als nun auch noch Videos zu den Arbeitsbedingungen auftauchten, konnte sich Apple nicht mehr herausreden und so entschloss man sich, die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

Selbst der neue CEO Tim Cook hat dieses Video zum Anlass genommen und reiste direkt zu den Foxconn Fabriken. Diese Besichtigung erscheint zwar eine Art PR Aktion zu sein. Doch am Ende wurden nun neue Stellen geschaffen. Die Zahl der neuen Stellen bewegt sich dabei im vierstelligen Bereich. D.h., dass sich nun Menschenmassen vor den Foxconn Fabriken Schlange stehen. Denn es darf nicht vergessen werden, dass die Foxcoon Mitarbeiter im Vergleich zu anderen Unternehmen der Region gut bezahlt werden. Auch wenn es für europäische Verhältnisse glatt an Ausbeutung grenzt. Welche Stellen nun genau geschafft wurden und wie sich der Prozess bei Foxcoon weiterentwickelt, kann man hier nachlesen. Es wird beispielsweise davon ausgegangen, dass die Zahl der Mitarbeiter nicht nur in einem Werk steige.

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