Apple muss sich in Sachen Marketing und PR im Vergleich zu anderen Unternehmen nicht besonders anstrengen. Während andere Mühe haben, sich überhaupt ins Gespräch zu bringen, halten sich die Fans an jedem noch so kleinen Strohhalm fest, der eine Neuerung oder andere Pläne ankündigen könnte. Die unendlichen Spekulationen und Gerüchte tragen einiges zum Erfolg des Unternehmens bei. Damit dies so bleibt müssen die Mitarbeiter natürlich dicht halten.
Autor Adam Lashinsky behauptet nun in seinem Buch „Inside Apple: Wie Amerikas am meisten bewundertes und verschwiegenstes Unternehmen wirklich arbeitet“, dass einige neue Mitarbeiter von Apple zunächst auf Scheinprojekte losgelassen werden um zu testen wie vertrauenswürdig sie sind.
Diese Aussage wurde inzwischen von einigen bestätigt. Wie verlässlich diese Quellen sind, ist leider nicht bekannt. So würden sich die neuen Mitarbeiter wohl zunächst um Fake-Produkte kümmern und erst wenn sie sich hier beweisen, werden sie fest übernommen. Dies könnte natürlich auch einige fast schon absurde Spekulationen der letzten Jahre erklären… Apple bleibt indes seinem Motto treu und hat sich wie immer noch nicht zu den Aussagen im Buch geäußert.
Inzwischen gibt es so manch einen Weg wie man seine eigenen Texte in Form eines eBooks verbreiten bzw. verkaufen kann. In Deutschland haben sie sich jedoch bislang noch nicht in der breiten Masse durchgesetzt, was wohl nicht zuletzt daran liegt, dass eBooks gerade erst so langsam hierzulande ankommen.
So war es am Ende nur eine Frage der Zeit bis Apple auch in diesem Bereich versucht nachzuziehen. So berichten einige Quellen, dass unter den Themen, bei der angesetzten Präsentation am Donnerstag auch eine Software präsentiert wird, mit der man selbst eBooks zusammenstellen und diese mit Dingen wie Bildern oder Tönen unterlegen kann.
Der Vertrieb funktioniert natürlich über Apples Verkaufsplattform für iPad oder iPhone. Für Autoren werden jedoch wohl weiterhin andere Wege bei eBooks spannender sein, denn Apple hat es bekanntermaßen bereits den großen Verlagen schwer gemacht.
Lange, lange hat es gedauert, lange Zeit wurde spekuliert, nun kurz vor Weihnachten haben die Hauptstädter Gewissheit: Berlin bekommt endlich seinen Apple Store! Es gab zwar wie immer noch kein offizielles Statement von Apple, jedoch sind die konkreten Hinweise nicht mehr zu leugnen.
Auf der Website von Apple werden Service-Mitarbeiter und Führungskräfte für den Standort Berlin gesucht. Es scheint so als könnte Apple seine Pläne auch an dem bisherigen Wunschstandort realisieren. Bereits seit längerem kursieren Gerüchte, dass sich das Unternehmen brennend für die ehemalige Filmbühne Wien am Kurfürstendamm 26 interessieren soll.
Die entsprechenden Genehmigungen sollen erteilt worden sein und seit kurzem sind die Fenster des unter Denkmalschutz stehenden Gebäude verhüllt und es wird kräftig umgebaut. Das ehemalige Kino steht seit seiner Schließung im Jahr 2000 bis auf kurze Nutzungsphasen leer. Apple hätte sich damit nicht nur viel Platz, sondern auch einen besonders schönen Standort in der Hauptstadt gesichert. Also, warten wir auf den Apple Store Berlin!
Das Grand Central Terminal in New York ist einer der Umschlagpunkte der Stadt. Jeden Tag passieren hier rund 750.000 Menschen. Wer hier einen Laden hat, der kann auf jede Menge Laufkundschaft hoffen. Klar, dass sich dieses Geschäft auch Apple nicht entgehen lässt. Vor wenigen Tagen eröffnete ein Apple Store der Superlative in Grand Central.
Damit man den Store noch vor dem Weihnachtsgeschäft eröffnen konnte, zahlte Apple fünf Millionen Dollar an den Vormieter, damit dieser die Ladenfläche schneller räumt als geplant. Wie immer war der Andrang bei der Eröffnung groß und die 4.000 kostenlosen T-Shirts, die verteilt wurden, waren in Kürze weg.
Bei dem Geschäft handelt es sich um den bisher größten Apple Store weltweit. Auf sage und schreibe 2.142 Quadratmeter können sich Fans in die bunte Apple-Produktwelt stürzen. Natürlich kann man hier wie immer auch an Computer Kursen teilnehmen. Um die 360 Verkäufer sind in dem Store für das Wohlergehen der Kunden zuständig.
Die Technikwelt wundert es nicht wirklich: Am 12. Dezember 2011 vermeldete Apple, dass mittlerweile 100 Millionen Downloads aus dem Mac App Store getätigt worden sind. Kurz zur Erinnerung: Vor nicht einmal einem Jahr, am 6. Januar 2011, hatte Apple den Mac App Shop als Distributionsplattform für Software für MacOS X eröffnet, und zählte allein in den ersten 24 Stunden 1 Million Downloads.
Cleveres Marketing modifiziert Nutzerverhalten
Was Apple mit dem App Store gelang, sollte auch mit dem Mac App Store funktionieren. Phillip Schiller, Apple’s Marketingverantwortlicher, bemerkt, dass zuvor innerhalb von drei Jahren der App Store für mobile Apps die Art und Weise verändert habe, wie User Apps erwerben. Und nun verändere momentan der eigens auf Mac-Software ausgerichtete Mac App Store die traditionelle PC-Software-Landschaft. So war das Betriebssystem Mac OS X Lion zunächst nur als Download über den Mac App Store erhältlich, und die User zogen mit. Sie luden sich begeistert und gespannt auf die technischen Neuerungen die Versionen aus dem Netz herunter. Erst später gab es Mac OS X Lion auch auf USB-Stick.
WinWin-Situation
Im App Store sind mittlerweile 500.000 Apps erhältlich, die Programmierer über die Plattform anbieten. Das Geschäftsmodell von Apple sieht vor, dass 70 % der Einnahmen an die Programmierer gehen und 30 % bei Apple bleiben. Von Drittanbietern erstellte Software wird vor der Freigabe im Mac App Store von Apple auf Herz und Nieren geprüft. Für unbekannte Programmierer ist dies eine gute Chance, ihr Produkt einem größeren Käuferkreis vorzustellen und darüber bekannt zu werden. Das über die Plattform mögliche Empfehlungsmarketing leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Aus den Ideen und Anmerkungen der User gehen ganz neue Ideen für Anwendungen hervor, die das Produkt “Apple” verbessern, indem sie die Software auf Alltagstauglichkeit überprüfen.
Für Apple vereinfachen sich die Abläufe in der Produktion und auch die Distribution: Mit einem Klick ist neue Software über den Mac App Store gleichzeitig in 123 Ländern erhältlich und sorgt für weitere Downloads.