Archiv

Archiv für die Kategorie ‘Apple Store’

Apple vs. Amazon

22. Februar 2013 Keine Kommentare
cc by flickr/ Synthesis Studios

cc by flickr/ Synthesis Studios

Der beliebte Konzern mit dem angebissenen Apfel muss sich derzeit mit mehr als nur technischen Innovationen rund um die iWatch-Gerüchteküche auseinandersetzen. Diesmal ist Apple selbst in die Offensive vor Gericht gegangen, und zwar gegen den Riesenkonzern Amazon. Der Online-Versandhandel soll sich am Begriff “AppStore” irreführend vergangen haben.

Nun gab die zuständige Richterin Elizabeth LaPorte in einem ersten Entschluss den Unternehmen bescheid, dass sie sich selbst darum kümmern sollen. Weil der Fall außerordentlich kompliziert ist, sollen die Anwälte der Unternehmen zu einem Vergleich kommen. Wenn sie das bis August diesen Jahres nicht schaffen, wird der Prozess wieder aufgenommen.

Auslöser für den Rechtsstreit war eine Namensänderung seitens Amazon. Für ihre E-Book-Reader Serie “Kindle”, die auf dem Google Betriebssystem und dem größten iOS-Konkurrenten Android basiert, gibt es einen Marktplatz für Apps der dem AppStore von Apple gleicht. Den nannte Amazon eine sehr lange Zeit “Amazon AppStore for Android”, eine klare Zuordnung der Markenzugehörigkeit. Aus Gründen der Ästhetik wurde der Name kürzlich aber verändert, und zwar in “Amazon AppStore”. Das erfreute Apple nicht – man vermutet eine bewusste Irreführung der Stammkunden von Apple, die nun eine Zusammenarbeit zwischen Amazon und dem AppStore vermuten könnten.

Der Fall ist deshalb kompliziert, weil Apple in den USA keine Rechte an dem “AppStore”-Begriff hat. Der Prozess um die Rechte läuft derzeit auch noch in einem aktuellen Verfahren, und zwar seit immerhin stolzen fünf Jahren. Egal, wie die Richterin im Fall Amazon vs. Apple entscheidet: das Urteil wird sich in jedem Fall auf den laufenden Prozess auswirken. Das möchte sie vermeiden. In den USA gibt es zu Haufe Urteile, die ständig revidiert werden müssen. Der kuriose Fall DiChristina dürfte ein gutes Beispiel sein: vor Gericht wurde ihm attestiert, dass Poker ein Geschicklichkeitsspiel sei. Viele haben dieses Urteil nicht ernst genommen, es hat auf federaler Ebene überhaupt keinen Wert.

Bei Apple ist es ähnlich: der AppStore-Begriff ist zwar in den USA noch in Verhandlungen, in Europa konnte der Begriff aber markenrechtlich geschützt werden. Auch dieses Urteil könnte noch mal ins Wackeln kommen. Wie viel Probleme das bringt kann das Unternehmen aus Erfahrungen einschätzen. Der letzte große Fall im Kampf um Patentrechte mit dem koreanischen Konkurrenten Samsung wurde in den USA von Apple gewonnen – in Großbritannien und Südkorea verloren.

KategorienApple Store Tags:

40 Milliarden Downloads beweisen, dass Apple auf dem richtigen Weg ist

8. Januar 2013 Keine Kommentare

cc by photozou.jp

Die Eröffnung des Apple Stores im Sommer 2008 wurde mit Pauken und Trompeten gefeiert. Hätte man gewusst, dass nicht einmal fünf Jahre später insgesamt 40 Milliarden Apps im Apple Store runtergeladen werden, hätte man wohl die Feier exzessiver gestaltet. Vor allem das Jahr 2012 war für Apple ein absolutes Erfolgsjahr, denn im vergangenen Jahr wurden über 20 Milliarden Apps runtergeladen – 2 Milliarden Apps waren es alleine im Dezember des Vorjahres.

Die Zahlen gab Apple bei einer Presseaussendung bekannt. Der Konkurrenz wird diese Mitteilung mit Sicherheit nicht gefallen, denn Apple zeigt damit weiterhin, dass sie in Sachen Smartphones wie Apps noch immer marktführend sind. Wer zudem Probleme hat ein App runterzuladen, der kann durchwegs auch die beliebten Foren von Apple nutzen. So gibt es unterschiedliche Foren für Neuerungen, Hilfestellungen und Problemlösungen wie etwa ein iPad 3 Forum oder auch ein App Forum im Internet für die Nutzer.

Wie aus der Mitteilung zudem weiter hervorgeht, wurden bereits über sieben Milliarden Dollar an die Entwickler von iOS ausbezahlt. 30 Prozent des Verkaufspreises würden nämlich die iPhone Hersteller bekommen. Der App Store zählt über 500 Millionen aktive Accounts – 775.000 Apps stehen zum Download bereit, 300.000 Apps sind primär für iPads geeignet. 150 Länder haben bereits Zugriff auf den App Store, welcher mit Abstand zu den erfolgreichsten Internet Stores der Welt zählt. Man kann gespannt sein, ob Apple seinen erfolgreichen Weg im Jahr 2013 fortsetzen kann und im Januar 2014 wieder mit atemberaubenden Zahlen ihre Pressemitteilungen füllen.

KategorienApple Store Tags:

Schwindende Marktanteile für Apple bei den Tablets

30. Oktober 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ gillyberlin

cc by flickr / gillyberlin

Dass der Markt für mobile Endgeräte immer stärker umkämpft wird, scheint auch der Marktführer Apple zu bemerken. Auch wenn man mit dem neuen iPad und dem noch neueren iPad Mini einen guten Start in den Verkauf verzeichnen konnte, schmelzen die eigenen Marktanteile des Konzerns in diesem Bereich spürbar. Nun versucht man der schwindenden Dominanz auf dem Markt mit neuen Methoden entgegenzuwirken.

Das neue iPad Mini bringt Verkäufe – aber keinen Erfolg

Natürlich wird man bei Apple die Zahlen für den Verkauf des iPad Mini mit Freude sehen. Erst am 02. November hat es das neue Gerät in die Läden auf der Welt gebracht und kann bereits jetzt mit etwa 1 Millionen verkauften Geräten zufrieden sein. Was den Managern in der Führungsebene des ehemals von Steve Jobs geleiteten Konzerns nicht gefallen dürfte, sind die Zahlen aus einer anderen Richtung. Seit der Einführung des ersten iPad hat sich der Markt für die Tablets gewandelt. Früher gab es keine ernsthafte Konkurrenz zu Apple, doch scheinen die anderen Produzenten inzwischen deutlich aufzuholen. Besonders Google, Samsung und Amazon scheinen dabei Marktanteile von Apple zu nehmen.

Wer sich das iPad Mini beispielsweise über das Versandhaus bestellt, wird vermutlich eine Seltenheit bleiben. Auch wenn das Gerät momentan gehypet wird, dürfte der tatsächliche Markt für solche Tablets nicht mehr lange vorhanden sein. Es sind die großen Geräte von Apple, Samsung und Google, die sich einer großen Beliebtheit in dieser Branche erfreuen. Und das Apple hier nicht mehr die alleinige Vormacht hat ist einfach zu beweisen: War der Marktanteil vor einem Jahr noch bei etwa 66 Prozent, ist er in diesem Jahr auf 50 Prozent gesunken. Google und Samsung scheint es da mit günstigen Geräten besonders zu gelingen, den Markt aufzumischen und die Dominanz von Apple zu untergraben.

KategorienApple Store, iPad Tags:

Apple knackt die 600 Milliarden Dollar Marke

26. August 2012 Keine Kommentare
cc by flickr/ Synthesis Studios

cc by flickr/ Synthesis Studios

Das Unternehmen mit dem Apfellogo hat seinen Wert steigern können. Durch den näherrückenden Erscheinungstermin des iPhone 5 und Gerüchte über den Einstieg ins Fernsehgeschäft, ist der Aktienwert gestiegen. Erstmals in der Geschichte des Unternehmens wurde der Wert von 600 Milliarden Dollar überboten. Eine einzelne Aktie von Apple kostet zum Börsenschluss am Freitag 648,11 US-Dollar.

Der Gesamtwert beläuft sich derzeit auf ca. 608 Milliarden Dollar. Die besten 10 Unternehmen des Dax könnten mit diesem Kapital erworben werden. In Euro umgerechnet handelt es sich um einen Betrag in Höhe von 493 Milliarden Euro. Deutsche Unternehmen, wie Siemens, Daimler und SAP könnten diesen Wert nicht erreichen, wenn sie sich zusammentun würden. Aber nicht nur die deutschen Unternehmen machen große Augen. Auch in Amerika ist Apple eine Nummer für sich.

Apple im amerikanischen Vergleich

Einstmals war ExxonMobil das wertvollste Unternehmen. Derzeit wird dieses mit 408 Milliarden Dollar beziffert und reicht damit längst nicht an Apple ran. Auch Google (221 Milliarden) und Microsoft (259 Milliarden) würden nicht einmal im Zusammenspiel einen ähnlichen Wert erreichen. Die Erfolge von iPad und iPhone haben für den hohen Unternehmenswert gesorgt.

Firmen in Konkurrenz

Das größte Ärgernis für Apple wird die derzeitige Dominanz von Android – Googles Betriebssystem – sein. Da dieses in unterschiedlichen Hardware-Systemen verbaut ist, Lenovo macht es vor, wird eine größere Bandbreite an Kundschaft erreicht. Dem Erfolg mit den eigenen Geräten tut dies jedoch keinen Abbruch. Apple mit iOS ist das einzige System, welches Google überhaupt noch ernsthafte Paroli bietet.

Apple: Verbesserung der Arbeitsbedingungen bei Foxconn

30. März 2012 Keine Kommentare
cc by wikimedia/ Steve Jurvetson

cc by wikimedia/ Steve Jurvetson

So schön und bunt unsere westliche Markenwelt auch ist, sie wird in vielen Fällen auf dem Rücken von armen Billiglöhnern ausgetragen. In der letzten Zeit haben auch immer wieder die Arbeitsbedingungen des chinesischen Unternehmens Foxconn für Schlagzeilen gesorgt, wo Apple viele Teile seiner Produkte anfertigen lässt.

Apple hat daraufhin vor kurzem unabhängtige Arbeitsrechtler in die Werke von Foxconn geschickt. Diese befragten die Arbeiter und legten daraufhin einen Bericht vor, der die Zustände in den Werken stark kritisierte. Apple und Foxconn haben darauf reagiert und angekündigt die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

So soll es keine zu langen Arbeitszeiten mehr geben. Diese würden den chinesischen Gesetzen angepasst werden, die maximal 40 Arbeitsstunden die Woche plus bis zu 36 Überstunden im Monat vorsehen. Gleichzeitig werden laut den Unternehmen die Löhne angehoben und Sicherheitslücken geschlossen. Im letzten Jahr hatte sich bekanntlich in einem Werk von Foxconn Aluminiumstaub entzündet und vier Menschen getötet. Zusätzlich sollen sich auch die Chefs nicht mehr so stark in die Gewerkschaften einmischen können. Bis Juli 2013 will man diese Änderungen vornehmen, dann wird sich zeigen, ob sich wirklich etwas getan hat.