Jetzt hat das Warten endlich ein Ende, denn Apple hat an diesem Wochenende die Preise für das iPad in Europa/ in Deutschland herausgelassen und auch den Erscheinungstermin bekannt gegeben.
Wie angekündigt kommt der Tablet-PC noch im Mai auf den Markt und zwar am 28.5.! Damit sind wohl alle Gerüchte um eine neue Verschiebung hinfällig. Ab heute kann man das iPad offiziell vorbestellen. Apple kündigte außerdem an, dass die passende iBooks App mit der Veröffentlichung des iPads im AppStorer erhältlich sein wird.
So viel zu der guten Nachricht, nun die schlechte. Das iPad wird in Europa noch teurer als bisher angenommen! Die einfachste Version wird stolze 514 Euro kosten! Apple beruft sich bei der Erklärung darauf, dass das iPad in den USA zwar ab 499 Euro zu haben ist, man dazu aber auch noch die regionale Mehrwertsteuer draufschlagen müsse. Trotzdem ist und bleibt es hierzulande teurer!
Hier also die offizielle Preisliste:
iPad WiFi:
16 GB: 514 Euro
32 GB: 614 Euro
64 GB: 714 Euro
iPad 3G + WiFi:
15 GB: 614 Euro
32 GB: 714 Euro
64 GB: 814 Euro
Seit langem wird um die europäischen Preise für das Apple iPad gerätselt. Doch nun haben Kollegen von einem französischen Apple-Blog einen Screenshot veröffentlicht, der angeblich die Preise für das iPad in Frankreich zeigen soll, was ja auch gleichzeitig ein Indikator für Deutschland sein könnte.
Es handelt sich hierbei um einen Screenshot des RSS-Feeds der französischen Kaufhauskette Fnac. Darauf kann man deutlich erkennen, dass das iPad Wifi 16GB, sprich die preiswerteste Variente des Tablet-PCs, 474,05 Euro kostet. Es ist natürlich nicht sicher, ob der Shot echt ist, wenn ja, läge der Preis für das iPad in Europa deutlich über dem von Marktbeobachtern bisher angenommenen.
Bisher war von rund 380 Euro die Rede, manche sprachen sogar utopisch von 299 Euro… Geht man von den französischen Preisen aus, müssen wir also in Europa wieder einmal mehr für Elektronikprodukte zahlen als die US-Amerikaner. Grrr!
Einige Experten haben daraufhin ihre Meinung geändert und gehen nun von rund 450 Euro für das erste iPad in Deutschland aus. Noch ist aber nichts offizielles bekannt. We will see…
An diesem Wochenende ging in den USA die zweite Variante des iPads an den Start. Und wie auch schon bei der WLAN-Variante, fand auch die neue Version reißenden Absatz. Rund 300.000 Stück sollen am ersten Wochenende über die Ladentheken gegangen sein.
Wie der Name schon sagt, hat das iPad 3G ein Empfangsmodul für 3G-Netze, somit kann man auch unterwegs zum Beispiel über UMTS online gehen. Für Apple sind die Preise für das iPad verhältnismäßig günstig. Das 3G gibt es bereits ab 629 US-Dollar.
In diesem Fall macht Apple aber nicht mit dem Verkauf den Gewinn, sondern mit den zusätzlichen Möglichkeiten wie den Apps. Angeblich soll zum Beispiel ein Klick auf ein Werbebanner der neuen Werbeplattform iAd bis zu 2 Dollar kosten. 40% davon gehen an Apple und 60% an den Entwickler der App.
Dass Apple vor allem seine Zukunft im Bereich der Apps sieht und dafür viel Geld investiert, dürfte den meisten klar sein. Nun hat das Unternehmen einen weiteren kleinen Entwickler von Apps gekauft, Siri.
Angeblich soll Apple für Siri zwischen 100 und 200 Millionen Dollar ausgegeben haben. Das wichtigste und auch bekannteste Produkt von Siri ist der mobile virtuelle Siri Personal Assistant, der seit diesem Jahr für iPhone und iPod touch bereit steht. Dieser Assistent basiert auf Spracherkennung und geht auf die Erforschung von künstlicher Intelligenz am Stanford Research Institute zurück. Geldgeber für die Versuche war die Darpa, eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums.
Die App kann Spracheingaben verwerten und dann entsprechende Lösungen präsentieren. Fragt man zum Beispiel „Wo ist ein geeigneter Ort für ein Candle-Light-Dinner?“ schlägt Siri passende Angebote und Reservierungsmöglichkeiten in der Nähe vor. Dazu werden der Aufenthaltsort des Nutzers, die Tageszeit und auch die persönlichen Vorlieben berücksichtigt. Abfragen aus den Bereichen Dienstleistung, Shopping und Wegbeschreibungen sind möglich.
Es ging letzte Woche durch alle Medien und auch wir berichteten über die aufgetauchten Fotos des neuen Apple iPhone 4G. So wie es aussieht, wird nun das Herausbringen der Fotos für alle anfänglich Beteiligten ein rechtliches Nachspiel haben.
Die Bilder gelangten nämlich auf folgendem Wege ins Netz: Ein Software Entwickler aus dem Hause Apple, der die Baseband Firmware für das kommende iPhone 4G programmieren sollte, hatte eben dieses Gerät in einer Bar liegen gelassen. Der Finder wand sich zunächst direkt an Apple. Doch da ihm dort anscheinend niemand glauben schenkte oder sich nicht zuständig fühlte, verkaufte er es für angeblich 5.000 Dollar an Gizmodo, die dann ausführlich berichteten.
Als Apple das merkte forderten sie das Gerät zurück, was Gizmodo auch prompt tat. Nun ermittelt die Polizei. Unter anderem gibt es in den USA nämlich ein Gesetz, das den Ankauf von gefundener Ware verbietet.
Zur gleichen Zeit tauchen momentan wieder neue Bilder eines Prototypen auf, diesmal für den neuen iPod Touch, die angeblich bei eBay zum Kauf angeboten wurden. Mal sehen, ob hier Anwälte und Polizei noch einmal mehr Arbeit bekommen…