Gestern war es mal wieder so weit und Apple verkündete Neuigkeiten für den Mac. Bei all dem Gerede über iPad und iPhone ist dieser in den letzten Wochen schon fast ein wenig in Vergessenheit geraten. So wundert es wohl nur wenige, dass Steve Jobs und die seinen viel Geld und Zeit in Innovationen für den Mac gesteckt haben.
Bei dem Event wurden zwar keine großen Überraschungen gezeigt, jedoch so manche Gerüchte bestätigt. Die neue Mac Generation hat wohl viel von den kleinen Geschwistern, iPad und Co. gelernt und erhält nun auch einen eigenen App Store. In Zukunft kann man also auch Anwendungen für den Mac ganz einfach speichern.
Zudem kommen vermehrt Multi-Touch-Gesten zum Einsatz, wie das Vergrößern der Ansicht durch Fingerspreizen. Dies erreicht man bei normalen Rechnern durch das Zubehör „Trackpad“, bei Laptops erreicht dies das eingebaute Touchpad für die Maus.
Das ultraleichte Macbook Air wurde aufgefrischt und kommt in Zukunft ohne Festplatte aus. Dadurch kann man auf das lästige Hochfahren verzichten, da sogenannte Flash-Chips als Speicher fungieren, ähnlich wie bei iPhone und iPad.
Im Sommer nächsten Jahres kommt dann das neue Betriebssystem Lion heraus, mit dem einige der oben genannten Funktionen, wie zum Beispiel die volle Bandbreite des App Stores für den Mac, erst richtig funktionieren werden. Wir verabschieden uns also immer mehr von den guten alten PCs wie wir sie bisher kannten und machen uns damit immer mobiler.
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Lange Zeit hat Apple Google-Voice-Apps generell nicht zugelassen. Nun sind die ersten im App Store zu finden. Aktuell kann man den Voice-over-IP-Dienst von Google nur in den USA nutzen, weitere Länder sollen jedoch folgen.
Die App „GV Mobile Plus“ findet man nur im US-amerikanischen App-Store. „GV Connect“ erhält man auch hierzulande, kann sich jedoch nur mit einem Wohnsitz in den USA anmelden. Noch dürfte das Angebot also nur für wenige Deutsche interessant sein, man kann sich jedoch in diesem Zuge sicher sein, dass eine Ausdehnung kommen wird.
Google Voice gibt es seit Frühjahr 2009. Dabei erhält man eine amerikanische Telefonnummer, mit der man an bestehende weiterleiten lassen kann. Telefonate über Google Voice sind in den USA und in Kanada kostenlos.
Mal sehen, wann Apple auch die offizielle App von Google zulässt…
An diesem Wochenende soll es im App Store zu diversen „Unregelmäßigkeiten“ gekommen sein. Offenbar haben Hacker die Daten von mehreren Hundert App Store Kunde ausgespäht und über deren Konto bei „Book Apps“ zahlreiche schlecht eingescannte Bücher eines vietnamesischen Entwicklers gekauft.
Diese schlechten Scans landeten dadurch prompt in der Liste der meist verkauften Bücher. Wie viele Daten ausgespäht wurden und wie die Hacker an sie herangekommen sind, ist bisher noch nicht bekannt. Da man aber um in die Top-50-Liste zu kommen nur bis zu 250 Bücher am Tag verkaufen muss, dreht es sich wohl um mehrere Hundert Konten.
Meist werden diese durch Phishing.Seiten oder Trojaner ausgespäht. Da man im App Store auch gleich mit Kreditkarte zahlen kann, sind diese Daten unter Kriminellen ein beliebtes Ziel. Klar ist auch noch nicht, ob es sich um ein einmaliges Phänomen handle oder nicht. Apple untersucht dies momentan. Interessant ist aber auch, dass es kein Warnsystem gibt, wenn eine Liste von einem einzigen Anbieter nach und nach besetzt wird…
Es dauert (hoffentlich) nicht mehr lange, bis das iPad nun auch bei uns erhältlich ist. Der Release wirft nun schon einmal zumindest virtuell seine Schatten voraus, denn seit Ende letzter Woche ist der deutsche App-Store für das iPad online.
Dies wird wohl im Moment vor allem die User freuen, die sich in den USA bereits ein iPad zulegt haben und bislang Apps über den US-Store kaufen mussten. Dafür muss man umständlich zum Beispiel über eBay amerikanische iTunesWertkarten erwerben um so sein eigenes iTunes-Konto aufzuladen.
Gleichzeitig erfahren wir, dass sich das iPad schon jetzt ziemlich gut verkauft, aber eben immer noch nicht an das iPhone herankommt. Im Durchschnitt verkauft Apple rund 200.000 iPads die Woche. Im Vergleich dazu: Macs werden nur 110.000 Stück verkauft. Vom iPhone wandern allerdings im selben Zeitraum 246.000 Exemplare über die Ladentheken.
Wir sind schon auf den Start in Deutschland gespannt!
Über den Store von iTunes kann man ja bereits seit längerem mit ein paar einfachen Klicks Musik, Filme und Co. einfach verschenken. Im App Store ist dies allerdings noch nicht möglich, auch wenn er sich den Store von iTunes als Vorbild genommen hat. Doch dies wird sich nun ändern!
Ab sofort kann man Apps ebenfalls einfach so an Freunde, Bekannte und Kollegen verschenken. Diese fehlende Funktion hat Apple endlich nachgetragen, denn bisher musste man einen Gutschein für die App erwerben, diesen an den Beschenkten schicken und der hat ihn dann eingelöst.
Ab jetzt kann man sich diese Umwege sparen, denn zum Verschenken reicht nun einfach die E-Mail-Adresse des Beschenkten und er erhält die App direkt. Man selbst entrichtet ganz normal den Preis wie eben bei eigenen Apps auch. Man kann die selbe App natürlich auch mehreren gleichzeitig schenken, nur muss man hier logischerweise für jeden auch zahlen…
Also, wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Gruß zu Ostern in Form einer App?