Lange, lange hat es gedauert, lange Zeit wurde spekuliert, nun kurz vor Weihnachten haben die Hauptstädter Gewissheit: Berlin bekommt endlich seinen Apple Store! Es gab zwar wie immer noch kein offizielles Statement von Apple, jedoch sind die konkreten Hinweise nicht mehr zu leugnen.
Auf der Website von Apple werden Service-Mitarbeiter und Führungskräfte für den Standort Berlin gesucht. Es scheint so als könnte Apple seine Pläne auch an dem bisherigen Wunschstandort realisieren. Bereits seit längerem kursieren Gerüchte, dass sich das Unternehmen brennend für die ehemalige Filmbühne Wien am Kurfürstendamm 26 interessieren soll.
Die entsprechenden Genehmigungen sollen erteilt worden sein und seit kurzem sind die Fenster des unter Denkmalschutz stehenden Gebäude verhüllt und es wird kräftig umgebaut. Das ehemalige Kino steht seit seiner Schließung im Jahr 2000 bis auf kurze Nutzungsphasen leer. Apple hätte sich damit nicht nur viel Platz, sondern auch einen besonders schönen Standort in der Hauptstadt gesichert. Also, warten wir auf den Apple Store Berlin!
Von Apple sind wir seit Jahren eine gewisse Ein-Produkt-Strategie gewöhnt. Dies war nicht zuletzt die Entscheidung von Steve Jobs, doch nach seinem Tod verändern sich natürlich die Strukturen. So berichten die Medien nun, dass man im kommenden Jahr mit einem zusätzlichen iPad rechnen kann, das kleiner als das eigentliche Modell sein soll.
Dieses neue iPad soll im Herbst 2012 auf den Markt kommen und nur über einen 7,85-Zoll-Display verfügen. Mehrere Zulieferer sollen dies bestätigt haben. So stammen angeblich die Panels von LG Display und AU Optronics.
Als Grund dafür wird vor allem die wachsende Konkurrenz des Kindle Fire von Amazon genannt, denn hier wurde die Produktion gerade aufgrund der großen Nachfrage erhöht. Zudem können auch die Smartphones immer mehr und übernehmen als etwas größere Modelle immer mehr Funktionen von Tablets. Man kann also wohl bald auch auf ein kleineres iPad setzen. Wer dann doch lieber bei der aktuellen Größe bleibt, der kann sich nach dem jetzigen Stand im März kommenden Jahres über das iPad der neuen Generation freuen.
Das Grand Central Terminal in New York ist einer der Umschlagpunkte der Stadt. Jeden Tag passieren hier rund 750.000 Menschen. Wer hier einen Laden hat, der kann auf jede Menge Laufkundschaft hoffen. Klar, dass sich dieses Geschäft auch Apple nicht entgehen lässt. Vor wenigen Tagen eröffnete ein Apple Store der Superlative in Grand Central.
Damit man den Store noch vor dem Weihnachtsgeschäft eröffnen konnte, zahlte Apple fünf Millionen Dollar an den Vormieter, damit dieser die Ladenfläche schneller räumt als geplant. Wie immer war der Andrang bei der Eröffnung groß und die 4.000 kostenlosen T-Shirts, die verteilt wurden, waren in Kürze weg.
Bei dem Geschäft handelt es sich um den bisher größten Apple Store weltweit. Auf sage und schreibe 2.142 Quadratmeter können sich Fans in die bunte Apple-Produktwelt stürzen. Natürlich kann man hier wie immer auch an Computer Kursen teilnehmen. Um die 360 Verkäufer sind in dem Store für das Wohlergehen der Kunden zuständig.
Die Technikwelt wundert es nicht wirklich: Am 12. Dezember 2011 vermeldete Apple, dass mittlerweile 100 Millionen Downloads aus dem Mac App Store getätigt worden sind. Kurz zur Erinnerung: Vor nicht einmal einem Jahr, am 6. Januar 2011, hatte Apple den Mac App Shop als Distributionsplattform für Software für MacOS X eröffnet, und zählte allein in den ersten 24 Stunden 1 Million Downloads.
Cleveres Marketing modifiziert Nutzerverhalten
Was Apple mit dem App Store gelang, sollte auch mit dem Mac App Store funktionieren. Phillip Schiller, Apple’s Marketingverantwortlicher, bemerkt, dass zuvor innerhalb von drei Jahren der App Store für mobile Apps die Art und Weise verändert habe, wie User Apps erwerben. Und nun verändere momentan der eigens auf Mac-Software ausgerichtete Mac App Store die traditionelle PC-Software-Landschaft. So war das Betriebssystem Mac OS X Lion zunächst nur als Download über den Mac App Store erhältlich, und die User zogen mit. Sie luden sich begeistert und gespannt auf die technischen Neuerungen die Versionen aus dem Netz herunter. Erst später gab es Mac OS X Lion auch auf USB-Stick.
WinWin-Situation
Im App Store sind mittlerweile 500.000 Apps erhältlich, die Programmierer über die Plattform anbieten. Das Geschäftsmodell von Apple sieht vor, dass 70 % der Einnahmen an die Programmierer gehen und 30 % bei Apple bleiben. Von Drittanbietern erstellte Software wird vor der Freigabe im Mac App Store von Apple auf Herz und Nieren geprüft. Für unbekannte Programmierer ist dies eine gute Chance, ihr Produkt einem größeren Käuferkreis vorzustellen und darüber bekannt zu werden. Das über die Plattform mögliche Empfehlungsmarketing leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Aus den Ideen und Anmerkungen der User gehen ganz neue Ideen für Anwendungen hervor, die das Produkt “Apple” verbessern, indem sie die Software auf Alltagstauglichkeit überprüfen.
Für Apple vereinfachen sich die Abläufe in der Produktion und auch die Distribution: Mit einem Klick ist neue Software über den Mac App Store gleichzeitig in 123 Ländern erhältlich und sorgt für weitere Downloads.
Und wieder gehen die Gerüchte um einen baldigen Launch der neuen iPad-Generation in eine nächste Runde. Vor einigen Wochen hieß es bereits im Netz, dass Apple bereits Prototypen beauftragt habe und dass mit der Produktion im Prinzip losgelegt werden könne.
Aktuell heißt es, dass das iPad 3 vielleicht bereits im April 2012 auf den Markt kommen könne. Die Zulieferer sollen nämlich Medienberichten zufolge im zweiten Quartal 2012 die Produktion für das iPad 2 drosseln. Foxconn soll demnach im Januar mit der Produktion des iPad 3 beginnen.
Apple hat dazu natürlich wie immer noch nichts gesagt und wir kennen ja die Schnellschüsse von einigen Quellen. Sicher scheint jedoch, dass das neue iPad eine höhere Auflösung haben wird. Sharp soll dabei angeblich die neuen Displays liefern. Wie immer weiß man nichts Genaues, aber wir bleiben natürlich dran…