An diesem Wochenende ging in den USA die zweite Variante des iPads an den Start. Und wie auch schon bei der WLAN-Variante, fand auch die neue Version reißenden Absatz. Rund 300.000 Stück sollen am ersten Wochenende über die Ladentheken gegangen sein.
Wie der Name schon sagt, hat das iPad 3G ein Empfangsmodul für 3G-Netze, somit kann man auch unterwegs zum Beispiel über UMTS online gehen. Für Apple sind die Preise für das iPad verhältnismäßig günstig. Das 3G gibt es bereits ab 629 US-Dollar.
In diesem Fall macht Apple aber nicht mit dem Verkauf den Gewinn, sondern mit den zusätzlichen Möglichkeiten wie den Apps. Angeblich soll zum Beispiel ein Klick auf ein Werbebanner der neuen Werbeplattform iAd bis zu 2 Dollar kosten. 40% davon gehen an Apple und 60% an den Entwickler der App.
Dass Apple vor allem seine Zukunft im Bereich der Apps sieht und dafür viel Geld investiert, dürfte den meisten klar sein. Nun hat das Unternehmen einen weiteren kleinen Entwickler von Apps gekauft, Siri.
Angeblich soll Apple für Siri zwischen 100 und 200 Millionen Dollar ausgegeben haben. Das wichtigste und auch bekannteste Produkt von Siri ist der mobile virtuelle Siri Personal Assistant, der seit diesem Jahr für iPhone und iPod touch bereit steht. Dieser Assistent basiert auf Spracherkennung und geht auf die Erforschung von künstlicher Intelligenz am Stanford Research Institute zurück. Geldgeber für die Versuche war die Darpa, eine Behörde des US-Verteidigungsministeriums.
Die App kann Spracheingaben verwerten und dann entsprechende Lösungen präsentieren. Fragt man zum Beispiel „Wo ist ein geeigneter Ort für ein Candle-Light-Dinner?“ schlägt Siri passende Angebote und Reservierungsmöglichkeiten in der Nähe vor. Dazu werden der Aufenthaltsort des Nutzers, die Tageszeit und auch die persönlichen Vorlieben berücksichtigt. Abfragen aus den Bereichen Dienstleistung, Shopping und Wegbeschreibungen sind möglich.
Und wieder einmal schlagen die Gerüchtewellen hoch: So wie es aussieht, plant Apple eine eigene Werbeplattform zu launchen, die Entwickler in ihre Apps integrieren können. Voraussichtlich soll das Ganze iAd heißen und nach Berichten des Onlinemagazins „Online Media Daily“ bereits nächste Woche, am 7. April, an den Start gehen.
Die Wahrscheinlichkeit dafür steht hoch, denn erst vor kurzem hat Apple den mobilen Werbevermarkter Quattro Wireless übernommen. Zudem wurde App-Entwicklern verboten, Geodaten für lokalisierte Werbung zu nutzen.
Die mobile Werbebranche ist derzeit noch ziemlich verstreut, so dass sie mit iAd eine einheitliche Plattform vorfinden würden. Zudem würde Apple mit iAd Google enorme Konkurrenz bieten, denn noch ist dies ein Sektor, der von Google dominiert wird.
Nächste Woche wissen wir mehr…
Über den Store von iTunes kann man ja bereits seit längerem mit ein paar einfachen Klicks Musik, Filme und Co. einfach verschenken. Im App Store ist dies allerdings noch nicht möglich, auch wenn er sich den Store von iTunes als Vorbild genommen hat. Doch dies wird sich nun ändern!
Ab sofort kann man Apps ebenfalls einfach so an Freunde, Bekannte und Kollegen verschenken. Diese fehlende Funktion hat Apple endlich nachgetragen, denn bisher musste man einen Gutschein für die App erwerben, diesen an den Beschenkten schicken und der hat ihn dann eingelöst.
Ab jetzt kann man sich diese Umwege sparen, denn zum Verschenken reicht nun einfach die E-Mail-Adresse des Beschenkten und er erhält die App direkt. Man selbst entrichtet ganz normal den Preis wie eben bei eigenen Apps auch. Man kann die selbe App natürlich auch mehreren gleichzeitig schenken, nur muss man hier logischerweise für jeden auch zahlen…
Also, wie wäre es zum Beispiel mit einem kleinen Gruß zu Ostern in Form einer App?
Erst die Apps machen doch eigentlich ein Smartphone für seinen Besitzer sinnvoll, oder? Und so wird es wahrscheinlich auch niemanden wundern, dass die kleine mobile Revolution einer der zur Zeit heiß umkämpftesten Märkte ist.
Allein im letzten wurden durch Apps rund 4,2 Milliarden Dollar gemacht. Tendenz steigend. Der größte Anteil dieser Einnahmen ging natürlich an Apple, gefolgt von Google.
Doch nun sollen sich angeblich Telekom-Konzerne wie Telefonica, Orange oder AT&T (insgesamt 12 Firmen) zusammengeschlossen haben um bald einen eigenen App-Store für ihre rund zwei Milliarden Telefonkunden vorzustellen.
So nehmen die Apps immer mehr eine Schlüsselrolle in der Wandlung des Mobilfunkmarktes ein: Experten rechnen von einer Umsatzentwicklung bis zum Jahr 2013 von bis zu 39 Milliarden Dollar.
Apple muss sich also in Zukunft warm anziehen und mit neuen Dingen der Konkurrenz voraus sein…