
Apple App Store
Die Technikwelt wundert es nicht wirklich: Am 12. Dezember 2011 vermeldete Apple, dass mittlerweile 100 Millionen Downloads aus dem Mac App Store getätigt worden sind. Kurz zur Erinnerung: Vor nicht einmal einem Jahr, am 6. Januar 2011, hatte Apple den Mac App Shop als Distributionsplattform für Software für MacOS X eröffnet, und zählte allein in den ersten 24 Stunden 1 Million Downloads.
Cleveres Marketing modifiziert Nutzerverhalten
Was Apple mit dem App Store gelang, sollte auch mit dem Mac App Store funktionieren. Phillip Schiller, Apple’s Marketingverantwortlicher, bemerkt, dass zuvor innerhalb von drei Jahren der App Store für mobile Apps die Art und Weise verändert habe, wie User Apps erwerben. Und nun verändere momentan der eigens auf Mac-Software ausgerichtete Mac App Store die traditionelle PC-Software-Landschaft. So war das Betriebssystem Mac OS X Lion zunächst nur als Download über den Mac App Store erhältlich, und die User zogen mit. Sie luden sich begeistert und gespannt auf die technischen Neuerungen die Versionen aus dem Netz herunter. Erst später gab es Mac OS X Lion auch auf USB-Stick.
WinWin-Situation
Im App Store sind mittlerweile 500.000 Apps erhältlich, die Programmierer über die Plattform anbieten. Das Geschäftsmodell von Apple sieht vor, dass 70 % der Einnahmen an die Programmierer gehen und 30 % bei Apple bleiben. Von Drittanbietern erstellte Software wird vor der Freigabe im Mac App Store von Apple auf Herz und Nieren geprüft. Für unbekannte Programmierer ist dies eine gute Chance, ihr Produkt einem größeren Käuferkreis vorzustellen und darüber bekannt zu werden. Das über die Plattform mögliche Empfehlungsmarketing leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Aus den Ideen und Anmerkungen der User gehen ganz neue Ideen für Anwendungen hervor, die das Produkt “Apple” verbessern, indem sie die Software auf Alltagstauglichkeit überprüfen.
Für Apple vereinfachen sich die Abläufe in der Produktion und auch die Distribution: Mit einem Klick ist neue Software über den Mac App Store gleichzeitig in 123 Ländern erhältlich und sorgt für weitere Downloads.

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Apple startet heute eine Sonderaktion, die sich an Studenten, Lehrer und Dozenten richtet. Wer sich aus dieser Personengruppe im Rahmen der Aktion einen Mac kauft, erhält einen Gutschein für den iTunes-Store im Wert von 75 Euro geschenkt.
Die Aktion läuft vom 16. Juni bis zum 20. September 2011. Den iTunes-Gutschein bekommen alle Studenten, Lehrer und Dozenten beim Kauf eines Macs sofort ausgehändigt. Dies gilt für iMac, MacBook, MacBook Air, MacBook Pro und Mac Pro. Der Kauf muss im Apple Online-Store (Bildungsbereich) oder in einem Apple-Store erfolgen.
Den Gutschein über 75 Euro kann man dann auf iTunes einlösen. Der Betrag wird dem Konto gutgeschrieben und kann im Mac-App-Store, iOS-App-Store, iTunes-Store oder im iBookstore verwendet werden. Die Aktion läuft nicht für generalüberholte Geräte.

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Apples Macs gelten als besonders sichere Plattformen. Dies liegt jedoch weniger an den Programmen selbst, sondern eher an der geringeren Verbreitung gegenüber Windows-PCs. So finden immer wieder Sicherheitsexperten gravierende Sicherheitslücken in den Apple-Programmen. Und genau auf diese baut das Unternehmen jetzt.
Im Sommer kommt das neue Betriebssystem Mac OS X Lion auf den Markt. Bei diesem möchte Apple in Sachen Sicherheit dieses Mal alles richtig machen und so habe man nach eigenen Angaben etliche Sicherheitsexperten, die bereits früher Schwachstellen entdeckt hatten, angeschrieben und um Mithilfe gebeten.
Diese sollen sich nun in Lion auf die Suche nach Lücken und Lecks machen, wobei Apple betont, dass man es ihnen natürlich ziemlich schwer gemacht hat. Dadurch erhalte das neue Betriebssystem zahlreiche Sicherheitsanpassungen und soll sich dadurch besonders auszeichnen. Na, auf das Ergebnis kann man wohl gespannt sein!

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Nun steht es also endlich fest: Nach langem Hin und Her gab Apple den offiziellen Termin für die Eröffnung des Mac App Stores bekannt. Am 6. Januar 2011 wird es soweit sein und User können den App Store für Mac OS X in Ruhe erkunden und sich die kleinen Programme ziehen.
Längere Zeit wurde der Mac von Apple ein wenig vernachlässigt. Während Apps auf iPhone, iPad und Co. schon längst zur Normalität gehören, war dies beim Mac nicht der Fall. Dies wird sich ab Anfang nächsten Jahres nun ändern.
Zum Start wird der Mac App Store in 90 Ländern verfügbar sein. Wie bei den anderen Apple-Geräten auch reicht ein Klick um Apps zu kaufen, downzuloaden, zu installieren und zu starten. Hat man eine App geladen, kann sie auf allen anderen Macs des Users verwendet werden.
Das Updaten von Mac-Programmen wird außerdem einfacher, denn diese erhält man direkt über den Store und alle Programme bleiben auf dem neuesten Stand. Für alle Nutzer von Mac OS Snow Leopard steht der Mac App Store ab dem 6. Januar zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Wer sich einen Mac zulegen möchte, muss nach wie vor etwas tiefer in die Tasche greifen. Am meisten wurden jedoch die Preise für den neuen Mac Mini kritisiert. Hier hat Apple nun etwas geändert und macht das 2010er Modell etwas günstiger.
Sowohl beim normalen Mac Mini als auch bei der Servervariante fallen die Preise ein wenig. Ersterer wird um rund 100 Euro günstiger und liegt nun bei etwas mehr als 700 Euro. Neben einer Geforce 320M erhält man dann einen Core 2 Duo mit 2,4 GHz. Besonders letzterer ist, gemessen an aktuellen Standards, doch etwas langsam, was wohl vor allem am Platzmangel liegt.
Bei der Servervariante fehlt das optische Laufwerk, dafür gibt es eine zweite Festplatte und Mac OS X ist vorinstalliert. Hier sinkt der Preis von rund 1.150 Euro auf knapp 1.000 Euro. Selbst nach den Preissenkungen also alles in allem noch ein teurer Spaß!